|
FokusAsyl GR, dritter Bericht über die Asylsituation in GR |
|
FokusAsyl GR fordert Trennung von Betreuung und Vollzug im Bündner Asylwesen.
In einem dritten Jahresbericht erhebt die Beobachtungsstelle FokusAsyl GR erneut schwere Vorwürfe über den Umgang der Behörden mit Asylsuchenden im Kanton Graubünden. ► Bericht (pdf 178KB) Medienmitteilung FokusAsyl GR zum Tag der Menschenrechte 10. Dezember 2011
Insbesondere im Bereich der Nothilfe für abgewiesene Asylbewerber wird der unveränderte schikanöse Kurs kritisiert, der das Abtauchen oder die freiwillige Ausreise der Menschen bezweckt. Die Situation ist seit der Eröffnung des Ausreisezentrums in Valzeina vor vier Jahren unverändert geblieben. Sie wird auch nicht besser durch die gebetsmühlenartige Beteuerung des Kantons, dass alles rechtens sei. Wer hinschaut, der sieht, dass es weder recht noch verfassungskonform ist, Menschen jahrelang zu isolieren und ihnen Grundrechte und Menschenwürde vorzuenthalten. Diese Situation macht krank, und Fokusasyl GR fordert seit langem und mit anderen Menschenrechtsorganisationen ein anderes Betreuungskonzept. Besonders dringend ist dies für Langzeit-Nothilfebezüger wie auch für Frauen und Kinder in der Nothilfe. |
|
Weiterlesen
|
|
|
Paul Grüninger Preis nach Kolumbien und ins Bündnerland |
Mit Freude habe ich erfahren, dass ich den Paul-Grüninger-Preis 2011 erhalte. Natürlich steht mein Name nur stellvertretend für all jene, die für die Menschen die im Ausreisezentrum Flüeli und dem Minimalzentrum Waldau untergebracht sind, einstehen. Wir sind ein Verein bestehend aus ganz unterschiedlichen Individuen, mit unterschiedlichen Hintergründen und Ideen. Eines aber haben wir gemeinsam: das Bewusstsein, dass Menschenrecht und Menschenwürde Jedem, auch abgewiesenen Asylbewerbern, zustehen und den Willen uns dafür einzusetzen. Der Preis ist zugleich Genugtuung, dass unser Engagement, in einer Gesellschaft die zusehends fremdenfeindlicher wird, nicht nur als Störfaktor, sondern auch als wichtig wahrgenommen und anerkannt wird. Daniela Stirnimann-Gemsch Medienmitteilung Paul Grüninger Stiftung, 28.10.2011 ► lesen (pdf 12KB) |
|
|
 Nationale Sensibilisierungs-Kampagne zum Thema Nothilfe ab Februar 2011. Lanciert von: Amnesty International , der Schweizerischen Flüchtlingshilfe , der Schweizerischen Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht und Solidarité sans frontières.
Weitere Infos unter www.nothilfe-kampagne.ch
- Dokumentation der Lebensmittel- und Sachabgabe im Flüeli Valzeina ► Link
- Öffentlicher Appell an Frau Regierungsrätin Janom Steiner: „Holen Sie Langzeit-Nothilfeempfänger, Frauen, Kinder und Verletzliche im Kanton Graubünden aus der Nothilfe!“ ► lesen (pdf 303KB)
Stellungnahme der Kampagnenorganisationen vom 09.03.2011 Nothilfegewährung im Kanton Graubünden ist verfassungswidrig ► lesen (pdf 267KB) |
|
|
DVD - NIEMAND NICHT WEISS |
Ein Dokumentarfilm von Severin Kuhn.Für seinen 15-minütigen Dokfilm «Niemand nicht weiss» über zwei Männer in den Fängen des Schweizer Asylsystems hat Severin Kuhn an den Solothurner Filmtagen 2009 den Preis für den besten Nachwuchskurzfilm erhalten. Wir gratulieren ganz herzlich!
| | Runtime: 15 Min. Language: Deutsch, Farsi Subtitle: Deutsch, English Format: Pal 16:9 Anamorph, Stereo
Director, Camera, Editing: Severin Kuhn Sound, Assistant Director: Daniela Rota Photographic Advice: Christian Knörr
© Hochschule Luzern, Design & Kunst, Studienrichtung Video
| | | | |  | | Ali und Rashid sind vor 5 bzw. 8 Jahren aus dem Iran in die Schweiz geflohen. Ihr Aufenthalt blieb illegal. Sie müssen das Land verlassen, doch zurück in ihre Heimat können sie nicht. Nun leben sie zusammen mit sechs anderen abgewiesenen Asylbewerber in einem Ausreisezentrum oberhalb des kleinen Bergdorfes Valzeina. Dort sollen sie zur freiwilligen Ausreise bewegt werden. Ohne Perspektive, Beschäftigung oder Alternative fristen sie ihr Dasein auf dem Berg. Nicht wissend worauf sie eigentlich warten, sind sie den Launen der Fremdenpolizei schutzlos ausgeliefert.
Ali and Rashid fled from Iran to Switzerland 5 respectively 8 years ago. They were not granted asylum, thus their sojourn remained illegal. Now they are living in a departure center above the little mountain village Valzeina. Up there, they are to be encouraged to leave the country voluntarily. Having no perspective, occupation or alternative option, they are carving out their existence on the mountain. Not knowing what they are waiting for, they are defenceless at the mercy of the mood of the immigration authorities of the canton of Grisons.
| | |
|
|
Der Verein Miteinander Valzeina (VMV) ist aus der von der Gemeindeversammlung gewählten Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde Valzeina entstanden. Die Arbeitsgruppe wehrte sich gegen ein Heim gegen Asylsuchende und versuchte stattdessen eine angemessene Anzahl Asylsuchende in die Gemeinde aufzunehmen. Sie bemühte sich, in der Gemeinde Valzeina ein Klima zu schaffen, das ein friedliches Zusammenleben aller Bewohner und Bewohnerinnen erleichtert. Die Arbeitsgruppe war bis zur Inbetriebnahme vom Ausreisezentrum Flüeli tätig. Die Informationen bis zur Eröffnung auf: www.valzeina.ch/asylheim und ab der Inbetriebnahme vom Ausreisezentrum Flüeli auf: www.vmv.ch
Willkommen auf der Website vom Verein Miteinander Valzeina! Diese Website ist mit Joomla! erstellt. Joomla! ist ein freies Content Management System (CMS). |
|
|